Kleine Theaterstücke. Добірка веселих сценок для позакласної роботи з німецької мови

Слова самих веселих сценокICH WILL NACH HAUSE




Vier Uhr morgens. In der Wohnung des Direktors eines Kinos klingelt das Telefon. Der Direktor steht auf und geht ans Telefon.

Direktor: Hallo! Wer spricht?

Ein Mann: Sagen Sie bitte, wann öffnen Sie das Kino?

Direktor (böse): Um zehn Uhr! (Legt den Hörer hin. Das Telefon klingelt wieder.) Hallo!

Ein Mann: Was sagen Sie? Wann öffnen Sie das Kino?

D i r e k t o r: Um zehn Uhr, habe ich gesagt! (Legt den Hörer hin. Das Telefon klingelt wieder.) Hallo!

Ein Mann: Um zehn Uhr? Können Sie nicht früher öffnen?

Direktor (böse): Nein! Nein! Kann ich jetzt endlich ruhig schla­fen? (Legt den Hörer hin und will gehen. Das Telefon klingelt wieder.) Hallo! Was wollen Sie den von mir?

Ein M a n n: Ich will, daß Sie das Kino früher öffnen! Ich kann nicht bis zehn Uhr warten!

Direktor: Was denken Sie sich denn? Wer geht denn so früh ins Kino?

Ein M a n n: Ins Kino? Nach Hause will ich und nicht ins Kino!

Direktor (böse): Gehen Sie, wohin Sie wollen! Gehen Sie in ‘ein anderes Kino!

Ein M a n n: In ein anderes Kino? Aus Ihrem Kino heraus will ich! Direktor: Wa-as?

Ein Mann: Nach Hause will ich! Ich bin bei der letzten Vorstellung eingeschlafen.

UNSER SPRINGBALL

Eine kleine Szene

 l.Kind

Seht meinen Ball mal an!

Seht, wie er springen kann!

  1. Kind

Ich werf ihn nieder,

er hebt sich wieder.

Seht, wie er springt,

empor sich schwingt!

 3.Kind

Und wenn er nicht

mehr springen will

und endlich liegt

auf dem Boden still,

dann hol’ ich ihn wieder

und werf ihn nieder.

4.Kind

Seht meinen Ball mal an!

Seht, wie er springen kann!

Alle zusammen Hopp, hopp, ho!

Springt auch mal so!

DER KLUGE HUND

Personen: Autor, zwei Männer, ein Hund (dargestellt von einem Jungen).

Autor: Zwei Männer treffen sich im Park. Sie erscheinen auf der Bühne, der zweite hat einen Hund bei sich.

  1. M a n n: Ach, was für einen schönen Hund Sie haben!

2.M a n n: Und klug ist er! Wenn ich ihm einen Groschen gebe, holt er mir Brötchen für dieses Geld.

Autor. Der erste Mann wollte das nicht glauben.

  1. Mann: Wenn Sie es selbst sehen wollen, geben Sie dem Hund etwas Geld!

Autor: Der erste Mann suchte lange in seinen Taschen nach Geld und gab das Geld dem Hund.

  1. M a n n: Hier hast du Geld. Lauf! (Der Hund nimmt das Geld und läuftfort.)

Autor: Der Hund lief sofort weg. Aber nach einer Stunde war er immer noch nicht zurück.

  1. M a n n: Sie haben mir nicht die Wahrheit gesagt. Der Hund ist nicht klug. Er ist immer noch nicht da.
  2. M a n n: Wie viel Geld haben Sie dem Hund gegeben?
  3. M a n n: Eine Mark.
  4. M a n n: Ach, Sie haben ihm zu viel gegeben! Ich habe Ihnen doch gesagt, geben Sie dem Hund einen Groschen! Wenn mein Hund eine gan­ze Mark bekommt, läuft er ins Kino.

WIR GEHEN ZUM GEBURTSTAG

Bettina: Klaus, bist du fertig? Wir gehen zum Geburtstag.

K1 a u s: Ja, ich bin fertig, aber ich habe kein Geschenk für Peter.

B e tt i n a: Ich habe eine Tafel Schokolade. Und du kaufst Briefmar­ken für Peters Sammlung. Peter hat noch keine Briefmarken von Südame­rika.

Klaus: Gut, schnell, gehen wir!

Peter wartet auf seine Gäste. Bettina und Klaus kommen zuerst.

Bettina: Guten Tag, Peter. Ich gratuliere dir zum Geburtstag.

K1 a u s: Ich gratuliere dir herzlich. Alles Gute!

Peter: Oh, vielen Dank für die Schokolade. Und die Briefmarken sind sehr schön.

(Da kommt Uwe.)

Uwe: Guten Tag, Peter. Ich gratuliere dir herzlich zum Geburtstag. Hast du schon Briefmarken aus Spanien?

Peter: Hast du Briefmarken aus Spanien geschenkt? Vielen Dank, die sind prima.

Dann kommen Susi, Annette und Thomas. Alle haben Briefmarken für Peter. Peter lacht und sagt: Jetzt wollen wir Kuchen essen. Das war ein lustiger Geburtstag.

DIE SUPPE

(Personen: Die Mutter und Sabine.)

Erstes Bild

Im Zimmer

In der Mitte des Zimmers steht ein Tisch. Die Mutter kommt aus der Küche mit einem Teller Suppe. Sie ruft ihre Tochter. «Sabine, komm bitte, seinen Teller Suppe!» Aber Sabine will nicht essen. Sie sitzt am Tisch, nimmt einen Löffel Suppe, isst und sagt dann; «Mutti, ich will nicht essen. Die Suppe schmeckt mir nicht!»

Zweites Bild

 Im Garten

Die Mutter und Sabine arbeiten im Garten. Sie arbeiten fleißig drei Stundenlang. Da sagt Sabine»Mutti, ich habe Hunger! Gib mir bitte etwas zu essen!»

Drittes Bild

Im Zimmer

Zu Hause gibt die Mutter Sabine wieder einen Teller Suppe. Sabine isst diese Suppe mit Appetit und sagt: «Diese Suppe schmeckt gut! Danke schön, liebe Mutti!»

Die Mutter lacht und sagt: «Das ist dieselbe Suppe. Nach der Arbeit im Garten hast du einen guten Appetit. Jetzt schmeckt dir die Suppe gut.»

ER HAT KEINE AUSREDE

Personen: Autor, Lehrer, vier Schüler

(Ein Tisch. An dem Tisch sitzt der Lehrer.)

Autor: Vier Jungen haben sich zur Stunde verspätet. Der Lehrer fragt den ersten Schüler. Lehrer: Warum hast du dich zur Stunde verspätet?

  1. J u n g e: Meine Mutter ist krank. Ich musste zur Apotheke gehen. Lehrer: Und du, warum hast du dich zur Stunde verspätet?
  2. J u n g e: Meine Uhr geht nach.

Lehrer: Und du, warum hast du dich verspätet?

  1. J u n g e: Ich hatte Zahnschmerzen. (Der vierte Junge weint.)

Lehrer: Warum weinst du?

  1. J u n g e: Meine Freunde haben schon alles gesagt. Jetzt habe ich keine Ausrede mehr.

AM SONNTAG

Personen: Rudi, ein Schüler; Tante Anna, die Aufräumefrau in der Schule.

Erste Szene (Rudis Schlafzimmer.)

Rudi liegt im Bett. Der Wecker, der auf dem Tisch steht, klingelt.

Rudi (springt auf): Was? (Er gähnt.) Wieder in die Schule gehen? Wenn es so ein schönes Wetter ist? Nein, wozu denn immer lernen, was man später doch vergisst! (Er kleidet sich schnell an.) Jeden Tag in die Schule …jeden Tag in die Schule! Wo sind denn meine Bücher und Hefte? Ich soll doch noch ein Gedicht auswendig lernen und eine Übung schreiben.

Jetzt ist es aber keine Zeit mehr! Mutti ist gewiss schon zur Arbeit gegan­gen. Ich habe nicht einmal mehr Zeit zum Frühstück. Schnell! Schnell!

Zweite Szene (Vor dem Vorhang.)

Rudi kommt von rechts. Er eilt in die Schule.

Rudi (im Gehen): Ich werde doch nicht zu spät kommen! Ich habe noch fünf Minuten Zeit! (Sieht sich um.) Aber warum sehe ich keinen einzigen Schüler? Niemand geht zur Schule. Wahrscheinlich ist es doch schon spät… Ich muss mich beeilen! (Geht nach links ab.)

Dritte Szene (Rudis Klasse.)

In der Klasse ist nur Tante Anna. Sie fegt den Fußboden und wischt die Schulbänke ab. An der Wand hängt ein großer Wandkalender. Auf dem Kalenderblatt steht in roten Buchstaben: 20. September, Sonntag.

Rudi (tritt ein und bleibt erstaunt stehen): Guten Tag, Tante Anna! Was ist denn das? Niemand ist da? Wo sind denn alle?

Tante Anna (freundlich): Guten Tag, Junge! Was willst du denn hier?

Rudi: Ich … ich … will lernen! Das ist meine Klasse!

Tante Anna (lacht): Aber, Junge, Junge! Bist du aber fleißig! So­gar am Sonntag kommst du in die Schule und willst lernen!

Rudi (erstaunt): Ist denn heute Sonntag?

Tante Anna (zeigt auf den Kalender): Da, lies doch: Sonntag, der 20. September. Und was hättest du dir gedacht?

R u d i: Ich dachte … ich dachte, es ist Montag!

DER HASE UND DER IGEL

Hase: Wie hässlich ist dein Kleid, Igel!

Igel: Hässlich? Mag sein, lieber Hase, mag sein.

Hase: Sieh mal mich an, Igel! Mein Fell ist weiß wie Schnee und glatt wie ein Spiegel.

Igel: Das ist richtig, lieber Hase. Du bist sehr schön. Aber weißt du, lieber Hase, mein Kleid schützt mich vor den Hunden und vor den Wöl­fen. Schützt dich dein Kleid auch vor deinen Feinden? Der Hase schweigt. Sein Schweigen ist auch eine Antwort.

EIN MÄUSCHEN GING SPAZIEREN

Ein Mäuschen ging spazieren. Es war lange Zeit auf dem Hof und kehrte dann wieder zur Mutter zurück.

Das Mäuschen: Weißt du, Mütterchen. Ich habe zwei Tiere da draußen gesehen, ein böses Tier und ein gutmütiges Tier.

Die Mutter: Wie sahen denn die Tiere aus?

Das Mäuschen: Das böse Tier ging auf dem Hof hin und her. Es hatte schwarze Füße, einen roten Kopf, Glotzaugen und eine gebogene Nase. Es riss den Rachen auf, hob ein Bein und schrie so laut. Ich wusste vor Angst nicht, wo ich bleibe sollte.

Die Mutter: Das war der Hahn, der tut niemandem etwas zuleide. Vor ihm brauchst du keine Angst zu haben. Und was war mit dem anderen Tier?

Das Mäuschen: Das andere Tier lag in der Sonne und wärm­te sich. Es hatte einen weißen Hals, graue Pfötchen und ein glänzendes graues Fell. Es beleckte seine Brust und bewegte nur ein bisschen das Schwänzchen, als es mich sah.

Die Mutter: Dummchen! Das war doch die Katze, unser größter Feind.

HILFE

Andi und Bert sind Helfer. Sie treffen sich einander nach den Stunden auf der Straße. Beide tragen volle Taschen in den Händen.

Andi: Guten Tag, Bert!

Bert: Guten Tag, Andi!

Andi: Wohin läufst du denn so schnell?

Bert: Ich habe keine Zeit. Ich muss schnell zu Opa Müller. Ich helfe ihm so viel ich nur kann. Ich hole ihm die Zeitungen, bringe seine Uhr zum Reparieren, mache für ihn Einkäufe: Brot…

Andi: Und ich helfe der kranken Oma. Ich bringe ihre Wohnung in Ordnung, mache Tee für sie, mache Einkäufe. Eure Klasse macht ja nichts für sie!

Bert: Unsere Klasse? Wahrscheinlich hat diese Oma einen Enkel. Der Enkel musst ihr doch helfen.

Andi: Ja, sie hat einen Enkel. Aber er besucht sie gar nicht. Er hilft ihr gar nicht.

Bert: Was du nicht sagst! Warte, mit diesem Enkel werde ich spre­chen. Weißt du, ich gehe mit dir zu dieser Oma. Sie soll mir sagen, wer ihr Enkel ist. Den werde ich schon finden! Wie heißt die Oma?

Andi: Krause.

Bert: Krause? Und wo wohnt sie?

Andi: Bergstraße 35.

Bert: Bergstraße 35?! .Und wie viel Treppen hoch?

Andi: Vier.

Bert: Vier?!! Bergstraße 35?? Und wie ist der Name der Oma?

Andi: Krause. Ich habe dir das schon zweimal gesagt.

Bert: Aber das ist ja meine Oma!

FÜR MICH DAS GRÖSSTE

Es spielen: Katze, Kaninchen, Fuchs.

Dieses Spiel eignet sich, für Handpuppen (Katze, Kaninchen) und ei­nen Darsteller mit Maske (Fuchs), der auf der Bühne agiert.

Requisiten: Käse. Für den «Käse» lassen sich Schaumgummi-Schwämme verwenden.

Katze und Kaninchen sind gute Freunde. Eines Tages finden sie im Wald ein großes Stück Käse. Beide mögen Käse sehr gern.

Katze: Du, brich den Käse in zwei Teile. Dann hat jeder ein Stück.

Kaninchen: Ich werde die Stücke gleich groß machen. (Es bricht den Käse in zwei Stücke, aber ein Stück wird ein bisschen größer als das andere.)

Katze (nimmt sich schnell das größere Stück): Das ist mein Stück!

Kaninchen: Nein, das ist meines! (Ein Fuchs kommt daher.) Herr Fuchs, wir haben hier zwei Käsestücke. Ich will das größere Stück. Aber die Katze will auch das größere Stück. Welches Stück ist nun für mich?

Fuchs: Das ist ganz leicht. Ich beiße von dem größeren Stück etwas ab, dann sind beide gleich groß. (Er beißt etwas ab, aber zuviel.)

Katze: Jetzt ist das andere Stück größer!

Fuchs: Das macht nichts. Ich beiße jetzt von dem was ab, dann sind wieder beide gleich groß. (Er beißt wieder zuviel ab.)

Kaninchen: Jetzt ist aber das erste wieder größer.

F u c h s: Ich beiße noch Mal, dann sind sie aber bestimmt gleich groß. (Dieses Mal isst er das ganze Stück.)

Katze: Aber jetzt ist es doch weg.

Fuchs: Jawohl! Nun muss ich auch das andere essen, dann sind bei­de genau gleich groß. (Er isst das andere Stück und läuft fort, zufrieden und den Bauch voller Käse.)

Kaninchen: Jetzt sind beide Stücke weg!

K a t z e: Ja, und welches war meins?

Kaninchen: Das ist jetzt ja egal. Beide sind weg, und wir haben überhaupt nichts.

Katze: Wie waren wir dumm! Das nächste Mal helfen wir uns besser selber!

GESPRÄCHE ZUM AUSWENDIGLERNEN

Komm bitte mit!

A.: Kommst du mit?

    B.: Wohin?

A.: Zu mir nach Hause.

B.: Jetzt?

A.: Ja, ich gehe jetzt nach Hause.

B.: Ich kann jetzt nicht mitkommen. Wo wohnst du denn?

A.: Lessingstraße zehn.

B.: Gut. Ich komme um drei Uhr.

A.: Ich warte.

B.: Auf Wiedersehen.

Ich komme später

A.: Komm bitte mit zu Lotte!

B.: Wann gehst du denn?

A.: Jetzt.

B.: Ich kann jetzt nicht! Warte bitte!

A.: Ich kann nicht warten. Ich muss jetzt gehen!

B.: Ich komme später.

A.: Gut. Wir warten.

Ute kommt auch

(Susi geht zu Lotte. Begrüßung.)

Susi: Ute kommt auch.

L o 11 e: Wo ist sie denn?

S u s i: Sie ist noch zu Hause.

Lotte: Wann kommt sie denn?

Susi: Ich weiß es nicht. Sie kommt später.

Ich habe meinen Kuli verloren

A.: Ich habe meinen Kuli verloren.

  1. Deinen Kuli?
  2. Ja. Peter, kannst du mir helfen?
  3. Ja. Nimm bitte meinen!

A.: Oh, danke!

Ich warte

A.: Was machst du denn hier?

B.: Ich warte.

A.: Auf Alex?

B.: Ja.

A.: Der ist nicht hier! Der ist zu Hause!

B.: Danke.

A.: Und was machst du jetzt?

B.: Ich gehe zu Alex.

Ute ist krank

(Telefongespräch) (Telefonklingel. Hans hebt ab.)

— Hans!

— Guten Tag, Hans. Hier ist Brigitte.

— Guten Tag! Was möchtest du denn?

— Ist Ute zu Hause? Kann sie zu mir rüberkommen?

— Nein, sie kann nicht kommen.

— Warum nicht?

— Sie ist krank.

— Oh, was hat sie denn?

— Sie hat Fieber.

— Schönen Gruß und gute Besserung.

Peter, wo bist du?

(Situation; Peter sitzt an einem ungewöhnlichen Platz, z. B. unter dem Tisch, im Schrank u. dgl.)

— Peter, wo bist du?

-Hier,

— Wo denn?

— Hier, unter dem Tisch (im Schrank,…).

— Was machst du denn?

— Ich lese.

— Hier? Warum denn?

— Das gefällt mir.

— Komm bitte her!

Was tust du?

(Personen: Vater, Mutter, Hans, Peter, Susi.)

Va t e r: Was tust du, Hans?

Hans: Ich esse Kuchen, und ich trinke auch Tee. Was tust du, Peter?

Peter: Ich trinke Milch. Was tust du, Susi?

Susi: Ich trinke Milch. Was tust du, Mutter?

Mutter: Ich esse Kuchen und trinke Kaffee. Vater, isst du auch Ku­chen?

Va t e r: Ja, ich esse auch Kuchen und trinke Kaffee.

Bitte und danke

(Am Tisch sitzt die Familie: Vater, Mutter, Peter, Susi, Hans, Heidi.)

1) Va t e r: Bitte, reich mir Zucker, Peter!

P e t e r: Ja, Vati, hier ist Zucker.

Vater: Das ist kein Zucker, das ist Salz.

Susi: Hier ist Zucker, Vati.

Vater: Danke, Susi!

2) M u 11 e r: Wo ist dein Teller, Hans?

Hans: Hier ist mein Teller, Mutti, bitte.

Mutter: Hier ist noch Kuchen.

Hans: Danke, Mutti! Das schmeckt gut. Hm! Hm! (Dasselbe mit Susi, Heidi und Peter.)

3) Vater: Wo ist deine Tasse, Heidi? Heidi: Hier ist meine Tasse, Vati.

Vater: Hier ist noch Tee.

Heidi: Danke, Vati! Das schmeckt gut. Hm! Hm! (Dasselbe mit Hans, Susi und Peter.)

DER BRAUNE UND DER WEISSE BÄR

Es spielen: Brauner Bär, weißer Bär, Eule.

Spielablauf: Ein brauner und ein weißer Bär tapsen von beiden Seiten auf die Spielleiste, bleiben voreinander stehen, heben die Köpfe und schauen sich lange an, schütteln verwundert die Köpfe. Erst brummt der eine, dann der andere. Beide schauen sich wieder mit einem Ruck an. Bei dem nachfolgenden Gespräch kommen sie ab und zu bedrohlich auf­einander zu oder weichen zurück, stoßen sich mit den Tatzen.

Brauner Bär: Darf ich Sie fragen, mein Herr, was Sie für ein Tier sind?

Weißer Bär: Na, ich bin doch ein Bär!

Brauner Bär: Ha, ha, ha! Gestatten Sie, dass ich lache! Wenn Sie ein Bär sind, was bin dann ich?

Weißer Bär: Das weiß ich nicht, mein Herr!

Brauner Bär: Ein Bär bin ich!

Weißer Bär: Aber reden Sie doch keinen Unsinn!

Ich bin ein Bär. Wären Sie ein Bär, dann müssten Sie einen weißen Pelz haben wie ich.

Brauner B ä r: Sie sind aber ein Spaßvogel, mein Herr. Seit wann haben denn Bären einen weißen Pelz?

Weißer Bär: Bären haben seit ewigen Zeiten einen weißen Pelz. Merken Sie sich das bitte.

Brauner B ä r: Ich denke nicht daran. Wir Bären haben einen brau­nen Pelz. Aber nun möchte ich Sie etwas fragen? Essen Sie gern Honig?

Weißer Bär: Honig? Was ist das?

Brauner Bär: Na bitte! Erst sagt er, dass er ein Bär ist, und dann weiß er nicht einmal was Honig ist. Ha, ha, ha! Alle Bären essen gern Honig.

Weißer Bär: Das stimmt nicht. Wir Bären essen gern Robben und Walrosse.

Brauner Bär: Was ist denn das «Robben und Walrosse.»?

Weißer Bär: Sie wollen ein Bär sein? Schämen Sie sich! Jeder anständige Bär weiß, was Robben und Walrosse sind, denn er isst Robben und Walrosse am liebsten.

Brauner Bär: Nein, nein, nein. Was ein anständiger Bär ist, der isst am liebsten Honig und hat einen braunen Pelz. (Die Bären balgen sich.)

Eule: Streitet euch nicht. Ihr seid beide Bären.

Beide Bären: Das ist sonderbar, wir sind doch beide ganz ver­schieden.

Weißer Bär: Jetzt gehe ich ins Eismeer und schwimme.

Brauner Bär: Wie kann man nur ins eiskalte Wasser gehen? Ich gehe in den Wald. (Beide winken Sich noch zu.)

DAS KANINCHEN UND DER WOLF

Es spielen: Wolf, Kaninchen, Ente.

Wolf: Hilfe! Hilfe!

Kaninchen (schaut umher): Jemand braucht Hilfe. Aber wo denn? (Es findet auf dem Boden unter lauter Geröll verschüttet einen Wolf.)

Wo1f: Du kannst doch so gut graben. Bitte, bitte, grab mich aus. Ich verspreche auch, dass ich dir nichts tue.

Kaninchen: Gut, ich will es versuchen. (Es gräbt und gräbt. Schließlich hat es den Wolf ausgebuddelt. Der springt sofort auf und packt es.)

Kaninchen: Bitte, bitte, friss mich nicht! Erst habe ich dir gehol­fen, und nun willst du mich fressen! Das ist nicht gerecht!

Wolf: Aber ich bin so hungrig, und Wölfe fressen immer Kaninchen, besonders wenn sie hungrig sind.

Kaninchen: Bitte lass uns die Ente fragen. Sie ist sehr weise. Sie wird ein guter Richter sein.

Wolf: Gut, aber schnell! Ich bin sehr hungrig! (Sie finden die Ente und erzählen ihr alles.)

Ente: Aber… ich verstehe das nicht. Könnt ihr mir genau zeigen, was geschah? Dann werde ich euch wohl helfen können.

Wolf: Ja, komm mit, aber schnell, sonst fress’ ich euch beide.

Kaninchen: Hier, lag der Wolf mit dem Geröll auf dem Rücken.

Ente: Und du hast ihn ganz alleine ausgegraben? Das kann ich nicht glauben. Das musst du mir erst zeigen. (Der Wolf legt sich hin. Das Ka­ninchen schaufelt alles wieder zurück auf den Wolf.)

Wolf: Genauso war es. Kaninchen, nimm es jetzt wieder weg. (Ka­ninchen will schon beginnen…)

Ente: Einen Augenblick! Lass mich nachdenken. Kaninchen half dir, und du wolltest es auffressen. Das ist nicht gerecht!

Kaninchen: Soll ich das Zeug auf seinem Rücken liegen lassen?

Ente: Ja! Wir wollen sehen, ob jemand anderes hilft. Und nächstes Mal, denk daran, dein Versprechen zu halten. (Ente und Kaninchen ziehen ab.)

DIE MAUS UND DER LÖWE

Es spielen: Löwe, Maus.

Löwe (schläft): Chrr-chrr-chrr!

Maus: Tra-la-la! (Tritt aus Versehen dem Löwen auf den Schwanz.)

 Löwe: Wer steht da auf meinem Schwanz? Den will ich auffressen!

Maus: Ach, Herr Löwe, bitte fressen Sie mich nicht auf! Lassen Sie mich laufen!

Löwe: Warum hast du mich aufgeweckt?

Maus: Sie sind so groß. Ich habe gar nicht gemerkt, dass das Ihr Schwanz war.

Löwe: Wirklich?

Maus : Ja, ja! Und, Herr Löwe, wenn Sie mich laufen lassen, viel­leicht kann ich Ihnen eines Tages einmal helfen.

Löwe: Ha! Ha! Ho! Ho! Wie kann eine winzige Maus wie du mir, dem großen Löwen, helfen? Aber ich werde großmütig sein, ich lasse dich laufen.

M a u s: O danke! Vielen Dank! (Rennt weg.)

Löwe: Ho! Ho! Ho! Was für eine merkwürdige kleine Maus! ich will etwas Spazierengehen, wenn ich schon mal wach bin. {Er sieht: nicht das Löwen-Netz. Er tritt mit dem Fuß hinein und kommt nicht wieder frei.) Hilfe! Hilfe!

Maus (kommt herbei gerannt): Was ist los?

Löwe: Schau mich an! Mein Fuß sitzt fest in diesem Netz. Wenn ich ihn nicht herausbekomme, werden die Menschen kommen und mich fangen und wegbringen.

Maus: Ich will Ihnen helfen.

Löwe: Maus! Du bist doch zu klein, um mir zu helfen!

Maus: Schauen Sie nur her! (Nagt am Netz und nagt und nagt.)

Löwe: Ich kann schon meinen Fuß bewegen!

Maus: Ich will noch etwas mehr nagen.

Löwe: Ich bin frei! Ich bin frei! Oh, kleine Maus, ich danke dir!

Maus: Sie brauchen mir nicht zu danken. Ich konnte Ihnen doch nur helfen, weil Sie mich nicht aufgefressen haben. Können wir nicht Freunde sein?

Автор: Гонтарук Оксана Дмитрівна, вчитель світової літератури та іноземної мови вищої кваліфікаційної категорії Крушинівської загальноосвітньої школи І-ІІ ст., Вінницька область, Україна.

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